Spielbericht

SV Teterow 90 - PSV Röbel-Müritz 3 : 1

08.05.2016 14:00

Deutliche Steigerung bringt drei Punkte


Zum Spitzenspiel der Landesklasse I zwischen dem SV Teterow 90 und dem PSV Röbel-Müritz konnte SV 90-Trainer Volkmar Landowski gerade noch zehn Akteure seiner eigentlichen Mannschaft begrüßen, zwei A-Junioren ergänzten das „Rumpfteam“. Aber taktisch klug eingestellt boten die Bergringstädter nach zuletzt schwächeren Spielen dieses Mal eine gute Leistung und gewannen verdient mit 3:1.

Nach einem kurzen Abtasten gingen die Gastgeber bereits nach acht Minuten in Führung. Seemann hatte einen Freistoß scharf in den Röbeler „16er“ getreten; Tom Rzeszutek touchierte den Ball so mit seinem Scheitel, dass dieser unhaltbar im Kasten der Gäste landete. Der etwas überraschende Röbeler Ausgleich fiel nach einer halben Stunde ebenfalls per Kopf nach einem Freistoß. Davon ließen sich die Teterower nicht von ihrer Linie abbringen und hatten weiter klare Chancenvorteile. So verstolperte Gerdt in der 37. Minute nach feiner Vorarbeit von Rzeszutek. In der 43. Minute erwischte Rzeszutek eine Ecke von Latzko mit dem Kopf nicht richtig, und Sekunden vor dem Pausenpfiff holte ein Röbeler Verteidiger nach einem handfesten Tohuwabohu im Fünfmeterraum einen Schuss von Seemann von der Torlinie.

Auch in der zweiten Hälfte spielten die Teterower effektiver, machten durch ihr „einfaches“ Konterspiel erfreulich wenig Fehler, während die Gäste von der Müritz nun mit dem starken Wind im Rücken überhaupt nicht zurecht kamen. Drei Minuten nach dem Wiederbeginn schickte Runne Rzeszutek steil, der legte quer auf Paul Gerdt ab, und schon hieß es 2:1. Nachdem die beiden agilen Teterower Angreifer Rzeszutek und Gerdt in der 56. Minute nicht am Röbeler Keeper vorbei kamen, musste drei Minuten später auf der Gegenseite Groth das erste und einzige Mal ernsthaft eingreifen, um das Leder nach einem Kopfball der Gäste mit den Fingerspitzen über die Latte seines Gehäuses zu lenken. Auch danach hatte man eigentlich nie das Gefühl, dass die Röbeler der Partie noch eine Wendung geben könnten, dafür blieb ihr Mittelfeld zu wirkungslos. Die Spielentscheidung fiel dann in der 90. Minute als Seemann vom Gästekeeper regelwidrig von den Beinen geholt wurde, und Jens Latzko den fälligen Strafstoß sicher zum 3:1-Endstand verwandelte.

Teterow spielte mit Groth, P. Dabbert, D. Dabbert, Weber, Reinholz, J.-H. Runne, Möller, Latzko, St. Seemann, Rzeszutek und P. Gerdt (90.+2 Thoma) – Kompliment an alle für die disziplinierte und auch spielerisch überzeugende Leistung gegen einen Kontrahenten, den man allerdings stärker erwartet hatte.